Vier Adventswochenenden voll festlicher Atmosphäre

Niederrhein im Blick,

Kempen. Es ist angeglüht! Gestern Abend hat mit dem traditionellen Rundgang der Veranstalter die schönste Zeit des Jahres ganz offiziell begonnen. Vom 28. November bis zum 21. Dezember findet in Kempen der Weihnachtsmarkt „Markt der Sterne“ statt. An allen vier Adventswochenenden locken rund 100 Stände in die Innenstadt – mit Kunsthandwerk, kulinarischen Angeboten und einem vielfältigen Rahmenprogramm. Mit dabei sind auch viele viele Einzelhändler, die an den Weihnachtsmarktwochenenden open-air vor der eigenen Ladentür eine der großen Stärken Kempens präsentieren: den gut funktionierenden, vielfältigen Einzelhandel.
Der Weihnachtsmarkt beginnt jeweils freitags ab 18 Uhr auf dem Buttermarkt, samstags öffnet er ab 11 Uhr, sonntags von 11 bis 19 Uhr. Am 14. Dezember ist die Altstadt zusätzlich von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag geöffnet.
Lichterglanz
Die Beleuchtung ist eines der Markenzeichen des Kempener Weihnachtsmarkts: Über den Gassen spannen sich große Sterninstallationen, die die Altstadt in warmes Licht tauchen. Die Stadt setzt dabei auf energiesparende LED-Technik. Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist der Sternenhimmel zwischen den großen Platanen am Buttermarkt, wo der Selfie-Bogen oder „Knutsch-Bo-gen“, wie ihn die Kempener nennen, auch diesmal nicht fehlen wird.
Die ganze Stadt ist feierlich herausgeputzt. Besucher können durch Straßen voller geschmückter Tannenbäume bummeln – 200 Stück haben Werbering und die Veranstaltungsagentur XDreams besorgt, viele da-von werden traditionell von Anwohnern und Kindergärten dekoriert.
Das Angebot reicht von klassischem Kunsthandwerk und Geschenkideen über Schals und Socken, hochwertige Portemonnaies, Keramik, handgefertigte Ker- zen bis hin zu modernen Dekoartikeln. Und jedes Wochenende gibt`s was Neues: „Das ist das Schönste am Kempener Weihnachtsmarkt, dass das Angebot sich immer verändert“, betont Werberingvorsitzender Armin Horst. XDream-Chef Henning Schmitz nennt ein Beispiel. „Am ersten Wochenende kommt ein Stand mit Mistelzweigen, die traditionell zu Beginn der Weihnachtszeit aufgehängt werden. An den folgenden Wochenenden werden dort andere Anbieter zu finden sein“.
Kulinarisch ist ebenfalls viel geboten: Von Reibekuchen und Flammlachs bis zu Spiralkartoffeln, Bratwurst, Kibbeling und Champignons und Crêpes, Punsch, Hot Gin, Eierlikör, Bier und Glühwein ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Ein Kennzeichen des Weihnachtsmarkts ist sein familienfreundlicher Charakter. Es gibt eine Selfie-Hütte, diesmal am Studentenacker, die Skigondeln am Buttermarkt, bequem eingerichtete Sitzhütten auf dem Buttermarkt, am Bärenbrunnen und in der Judenstraße Ellenstraße, und zahlreiche Attraktionen für Kinder: Karussell, Kettenflieger und am 6. Dezember wird auch der Nikolaus in einer  Kutsche durchs Kuhtor kommen.
Besonders hervorzuheben sind die sogenannten Sozialpagoden, die diesmal in der Engerstraße zu finden sind und von lokalen Vereinen und gemeinnützigen Initiativen genutzt werden. Dort präsentieren sich Lions Club, das Kinderheim, örtliche Projekte und Vereine und sammeln Spenden – Zeichen gelebter Gemeinschaft.  
Musik spielt eine wichtige Rolle: Auf einer Bühne am Martinsdenkmal treten Solisten, Chöre und niederländische Juxkapellen auf und begleiten den Markt mit weihnachtlicher Musik. Kinder und Jugendliche, die spontan mit Gitarre, Cello, Querflöte oder sonstigem Instrument in die Altstadt kommen, dürfen sich ohne  Voranmeldung ein Plätzchen suchen und loslegen. „Wichtig ist nur, dass sie weihnachtliche Stücke vortragen“, sagt Werberinggeschäftsführer Rainer Hamm.  

Der „Markt der Sterne“ ist längst mehr als ein einfacher Weihnachtsmarkt — er ist ein festlicher Treffpunkt für die Kempener selbst, für Besucher aus der Region und für Touristen. Je Wochenende folgen, vernünftiges Wetter vorausgesetzt, bis zu 30.000 Besucher der Einladung zum „Markt der Sterne“.                           


Markt der Sterne
Termine und Öffnungszeiten
28. bis 30. November
05. bis 07. Dezember
12. bis 14. Dezember
19. bis 21. Dezember

Freitag: 18 bis 22 Uhr
(Buttermarkt)
Samstag: 11 bis 19 Uhr
(Buttermarkt bis 22 Uhr)
Sonntag: 11 bis 19 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag:
14. Dezember
13 bis 18 Uhr                

Selbst der Briefkasten für die Weihnachtsverlosung leuchtet weihnachtlich: Christina Unger und Daniela Reinsch freuen sich über die vielen Karten, die schon eingeworfen wurden.

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