Und im Stadtrat sitzt am Ende das „Wunsch”kabinett

Niederrhein im Blick,

Niederrhein. Rund 30.000 Wahlberechtigte in Kempen und rund 25.000 in Tönisvorst werden am Sonntag über die Zusammensetzung des Stadtrats entscheiden und darüber, wer Bürgermeister und damit Chef der Verwaltung und oberster Repräsentant der Kommune werden soll.
Zwei Stimmzettel sind dafür vorgesehen. Dass der Bürgermeister separat und per Direktwahl gewählt wird, eröffnet die Möglichkeit, ein “Wunschkabinett” ins Rathaus zu wählen. So müssen beispielsweise CDU- Wähler nicht automatisch “ihren” Bürgermeisterkandidaten wählen, eingefleischte Sozialdemokraten wählen möglicherweise einen unabhängigen Kandidaten, und überzeugte Grüne können dafür ihr Kreuz beim CDU-Kandidaten machen. Das Gleiche gilt für alle Parteien und alle unabhängigen Kandidaten. Entscheidend ist, wie der Wähler - unabhängig von seiner sonstigen politischen Gesinnung - die Person und ihre Eignung für das angestrebte Amt beurteilt.
Weitere zwei Stimmzettel gibt es am Sonntag für die Wahl des Kreistags und des Landrats. Auch hier gilt: wer Landrat und damit Chef der Kreisverwaltung und Repräsentant des Kreises Viersen wird, bestimmt der Wähler. Rund 248.000 Menschen sind zur Wahl des neuen Landrates und des neuen Kreistags aufgerufen. Die beiden Stimmzettel erhalten die Wähler im Wahllokal zusammen mit den beiden anderen Stimmzetteln für den Bürgermeister und den Stadt- bzw. Gemeinderat.
Sobald die Wahllokale um 18 Uhr geschlossen haben, wird ausgezählt. Anders als bei der letzten Kommunalwahl wird es coronabedingt diesmal keine Wahlpräsentation in den Rathäusern geben.
Die Ergebnisse sind online unter wahl.krzn.de/kw2020 abrufbar. Der Link wird auch auf den städtischen Homepages unter www.kempen.de und www.toenisvorst.de zu finden sein.

Für die Wahl der Landrätin/ des Landrats und des Kreistags führt der folgende Link zur Ergebnispräsentation: wahl.krzn.de/kw2020/wep200. Dieser Link ist auch unter www.kreis-viersen.de hinterlegt.

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