„Markt der Sterne“ light nur auf dem Buttermarkt

Niederrhein im Blick,

Trotz der schwierigen Umstände wird auf dem Buttermarkt fleißig gearbeitet, und es werden Vorkehrungen für den Weihnachtsmarkt mit Umzäunung getroffen.

Kempen. Über 160.000 Lichter sind installiert, 150 große Tannenbäu-me aufgestellt, alle Straßen liebevoll geschmückt, doch wegen der steigenden Corona-Fallzahlen kann der Kempener Weihnachtsmarkt nicht wie eigentlich geplant in der ganzen Altstadt stattfinden. Die gute Nachricht: es wird einen Weihnachtsmarkt geben, möglichst auch an allen vier Adventswochenenden, aber nur auf dem Buttermarkt, der zu diesem Zweck eingezäunt und mit Eingangskontrollen ausgerüstet wird.
Sinn und Zweck ist es, von jedem Besucher ein 2-G-Zertifikat und einen tagesaktuellen Test verlangen und auch überprüfen zu können. Die Entscheidung, den Weihnachtsmarkt in dieser abgespeckten Variante statt- finden zu lassen, fiel am Mittwoch Nachmittag. Werbering, Stadtverwaltung und Veranstalter XDream stellten die Kompromisslösung gemeinschaftlich bei einer Pressekonferenz vor.
Nach einem Jahr Pause durch die Pandemie hatte sich Kempen sehr auf den „Markt der Sterne“ gefreut. 2-G-Regeln incl. strenger Überwachung durch einen eigens dafür angeheuerten Securitydienst erschienen lange als das Mittel der Wahl, aber nachdem in den letzten Tagen die Hiobsbotschaften aus den Gesundheitsämtern nicht abreißen wollten, wurde den Organisatoren schmerzlich bewusst, dass das nicht reichen würde. Für die jetzt gefundene Lösung war (und ist) noch mal viel Einsatz von allen Beteiligten verlangt: Stadtverwaltung und Ordnungsamt unterstützen die Aktion, der Werbering musste ein komplett neues Sicherheitskonzept aus dem Boden stampfen und Organisator Hennung Schmitz, Geschäftsführer der Fa XDream, musste die Weihnachtsmarktstände umorganisieren, damit die Besucher wie gewohnt ein schönes Angebot an weihnachtlichen Geschenk- und Deko-Ideen vorfinden. „Ihm gilt unser ganz besonderer Dank“, so Werberingvorsitzender Armin Horst. „Da sieht man mal wieder, was Kempen alles kann. Einfach kann ja jeder…“
Das kommende Wochenende wird nun zeigen, wie die Lightversion des "Markts der Sterne“ ankommt. Wenn diese Form des Weihnachtsmarktes erfolgreich wird, überlegt der Werbering die Lightversion an allen vier Wochenenden durchzuführen. Besser als nichts, werden die Freunde des Kempener Weihnachtsmarktes sagen.
Von den Veränderrungen nicht betroffen sind übrigens die geplanten Weihnachtswäldchen. Nicht nur in der Peterstraße wie im vergangenen Jahr, sondern auch in der Judenstraße beim Alten Pastorat, auf der Engerstraße und am Bärenbrunnen auf der Ellenstraße wurden Weihnachtswäldchen aufgebaut. Und es gibt wie jedes Jahr den Briefkasten, in den die Kinder ihre selbstgemalten Bilder und Briefe an das Christkind einwerfen können. Wetten, dass zu den häufigsten Weihnachtswünschen das Ende dere Pandemie gehört? 

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