„Dunkle Tage, kalte Nächte” im Kramer Museum

Niederrhein im Blick,

Kempen. Um Licht- und Winterbräuche geht es in der neuen Ausstellung des Städtischen Kramermuseums, die am kommenden Sonntag, 28. Oktober, um 11.30 Uhr ihre Türen öffnet, Titel: „Dunkle Tage, kalte Nächte".
In unserem Jahresverlauf spielt das Licht in der dunklen Jahreszeit eine bedeutende Rolle. Unvorstellbar sind der Martinstag ohne Laternenumzüge, die Adventswochen ohne Adventskranz und Adventsbeleuchtung oder der Heilige Abend ohne leuchtenden Weihnachtsbaum. Ebenso wichtig und unverzichtbar sind die zahlreichen alten Bräuche zwi- schen dem 11. November (St. Martin) und dem 3. Februar (Maria Lichtmess).
Aber auch der Halloween-Abend am 31. Oktober setzt sich als „neuer Brauch" seit einigen Jahren immer mehr durch. Die Ausstellung präsentiert viele altvertraute deutsche Bräuche und Brauchtumsrequisiten. Ein Highlight wird die aufgebaute „Licht- und Spinnstube" sein, die anschaulich altes Lichtbrauchtum in der dunklen Jahreszeit darstellt. Die vielen Exponate aus der Sammlung Monika Lennartz' werden ergänzt durch Leihgaben und Objekte aus den umfangreichen Beständen des Städtischen Kramer Museums.
Monika Lennartz ist seit über 25 Jahren Kunsthandwerkerin und Sammlerin. Die Zusammenarbeit mit dem Städtischen Kramer-Museum besteht seit 1999. 

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